Braunschweiger Akkordeon-Orchester beim 7. Internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck wieder erfolgreich - Zum zweiten Mal: Höchstes Prädikat "Hervorragend"

Das Adrenalin für Akkordeonisten: Hochkarätige Wettbewerbe, begeisternde Konzerte, Abend der Nationen, Abschlussfeier und Siegerehrung im neuen Stadion.

Überschäumende Freude bei den Braunschweiger Musikerinnen und Musikern. Das Braunschweiger Akkordeon-Orchester hat beim 7. Internationalen Akkordeon-Festival vom 24. bis 27. Mai 2001 in Innsbruck die Erfolgstendenz vom letzten Festival 1998 fortgesetzt. Auf dem Festival waren über 300 Orchester und Ensembles mit rund 10.000 Musikern aus 15 Ländern der Welt vertreten. Ein Orchester kam sogar aus Kolumbien. Die Musiker nahmen die lange Anreise gerne auf sich, denn dieses Musik-Festival fasziniert immer wieder aufs Neue.

Das Braunschweiger Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Udo Menkenhagen wurde bei den Wertungsspielen in der Höchststufe mit dem höchsten zu vergebenden Prädikat „Hervorragend“ ausgezeichnet und belegte den 5. Platz. Der überraschende Erfolg von 1998 konnte 2001 noch gesteigert werden, denn die Braunschweiger mussten sich in dieser Stufe, in der die größten technischen und musikalischen Anforderungen gestellt werden, mit den international besten Orchestern messen.

Die Musiker spielten in diesem Jahr als Wertungsstück die „Sinfonische Suite“ von Wolfgang Jacobi. Dieses speziell für Akkordeon-Orchester komponierte, aus fünf Sätzen bestehende Werk wurde auch auf dem Jahreskonzert dargeboten, das am 29. April im Großen Saal der Stadthalle stattfand. Dass 1300 Zuschauer dieses Konzert verfolgen konnten, ist bei Akkordeon-Konzerten in Deutschland eine unübliche Größenordnung. Dieser Zuschauerboom ist sicher auch eine Folge der kontinuierlichen Qualitätssteigerung des Orchesters, das auch auf den Konzerten auf höchstem internationalen Niveau musiziert. Dass die Amateurmusiker dieses Niveau erreicht haben, ist vor allem dem künstlerischen Leiter, Herrn Udo Menkenhagen, zu verdanken, der früher am Hohner-Konservatorium in Trossingen studiert hatte und seit 14 Jahren das Orchester leitet. Die Musiker hoffen, dass sich das Interesse und die Akzeptanz in der Öffentlichkeit noch steigern lässt. Der Große Saal in der Stadthalle ist ja groß genug...

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